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Ab- und Ausleitungsverfahren

„Wir müssen unsere Haut nicht bloß als einen gleichgültigen Mantel gegen Regen und Sonnenschein betrachten, sondern als eines der wichtigsten Organe unseres Körpers, ohne dessen unaufhörliche Tätigkeit und Gangbarkeit weder Gesundheit noch langes Leben bestehen kann.“ (Hufeland)

„Wo immer die Natur einen Schmerz erzeugt, dort häuft Sie schädliche Stoffe an und versucht sie zu entleeren, und wenn Sie das nicht selber fertig bringt, so muß der Arzt eine künstliche Öffnung schaffen durch Blistern, Schröpfen, Blutegel und dergleichen.“ (Bernhard Aschner)

Die Haut wurde im Altertum als sogenanntes unedles, aber starkes Organ betrachtet, das zu dem Zweck der Ausleitung schädlicher Stoffe gebraucht werden kann. Die Ausscheidungsleistung der Haut – früher Hautatmung genannt – kann selbst die Ausscheidungsleistung der Nieren übertreffen. Die reiche Vernetzung mit Nervenfasern lässt eine Beeinflussung innerer Organe durch Reize zu, welche auf der Haut gesetzt werden.

Verfahren, die hierzu angewendet werden:

  • Heißwasserbehandlung
  • Ab- / Reibungen
  • Trockenbürsten
  • Feuchtbürsten
  • Auflagen
  • Salzhemd
  • Einreibungen mit Salben oder Lösungen, z.B. Senfpflaster
  • Schröpfen
  • Baunscheidtieren
  • Cantharidenpflaster
  • Glüheisen (heute nicht mehr gebräuchlich)
  • Schwitzkuren