Mykotherapie

Die Bezeichnung geht auf das griechische Wort „mykes“ zurück und bedeutet „Pilz“. Die Verabreichung von Heilpilzen ist ein sehr altes Therapieverfahren, das seinen Ursprung in der Traditionellen Chinesischen Medizin hat. Heute wird es insbesondere zur Behandlung von Nebenwirkungen bei Krebsbehandlungen, wie besipeilsweise Chemo- oder Strahlentherapie eingesetzt. Die in Pilzen enthaltenen Stoffe wirken vielfältig: immunstabilisierend durch Beta-D-Glucane, Polysaccharide und Triterpene , regulierend wirkende Adaptoren sowie immunstärkend durch viele Mineralien und Vitamine. Die verwendeten Pilze müssen kontrolliert in Betrieben gezüchtet werden und über einen Zeitraum von mehreren Monaten eingenommen werden, weshalb sich die Einnahme in Tabletten- oder Pulverform gegenüber dem Verzehr von unverarbeiteten Pilzen anbietet.