Vollwertkost

Die Definition der Vollwertkost geht auf Werner Kollath zurück. Dazu zählte er Lebensmittel, die eine vollwertige Nahrung ermöglichen und vorzugsweise frisch, aus regionalem, kontrolliert biologischen Anbau, umweltschonend verpackt, fair wurden. Neben ein- bis zweimaligen Fischverzehr und gelegentlichem Genuss von Milch- und Fleischprodukten stehen insbesondere pflanzliche Produkte auf dem Speiseplan. Je nach Qualität unterschied er sechs Wertstufen und favorisierte ein ‚angemessenes‘ Verhältnis der Nahrungsmittel, die sich etwa zur Hälfte aus Kohlenhydraten, zu einem Drittel aus Fett und zu höchstens einem Fünftel aus Eiweißen zusammensetzen sollten. Zudem sollen Zucker, Salz, Alkohol, Kaffee und schwarzer Tee nach Möglichkeit entsagt werden.