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Hellersche Probe (Urinüberschichtung)

Eine weitere Möglichkeit der Harndiagnostik ist der Urintest mittels Urinüberschichtung. Dafür braucht man Urin, ein spezielles Salpetersäuregemisch, Pipetten und ein speziell dafür hergestelltes Reagenzglas mit zwei Schenkeln.

Zuerst werden 2ml Urin in das Glas gegeben. Danach 2ml Säure langsam in den dünnen Schenkel des Glases getropft. Die Substanzen reagieren miteinander. Nach fünf Minuten Wartezeit, können verschiedene Verfärbungen (rot, blau, grün, schwarz und gelb), Bläschen oder Schaum auftreten. Je nachdem wie diese Veränderungen aussehen, kann der Behandler Rückschlüsse auf im Urin befindliche Chemikalien ziehen. Vor allem Billirubin, Billiverdin, Melanin, Indikan, Skatol, Bence-Jones-Paraproteine, Harnsäure und Urobilinogen lassen sich darüber feststellen.

Aus den Farbveränderungen lässt sich der Zustand von Leber, Niere und dem Darm beurteilen. Die Urinüberschichtung ist sinnvoll als ergänzende Untersuchung und empfiehlt sich vor allem bei Verdauungsproblemen, Darmdysbiosen, Leber- und Gallefunktionsstörungen, Nierenausscheidungsstörungen und Eiweißstoffwechselstörungen.

Dieser Text wurde uns freundlicherweise von Margot Eisele (Heilpraktikerin) zur Verfügung gestellt – www.naturheilpraxis-margot-eisele.de.